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Start Schutz und Bewachung Elmshorner hilft Seeadlern

Elmshorner hilft Seeadlern

Bewacher Weihrauch
Abb.2: In jedem Jahr nimmt Reinhart Weihrauch für
 2 - 3 Wochen an der Seeadler-Horstbewachung teil.

Am Anfang stand ein Bericht in den "Elmshorner Nachrichten" vom 13. Januar 1981 mit der Überschrift: "Bewacher für die Horste von Seeadlern gesucht" und es ging um den Schutz der letzten vier Seeadlerpaare in der Bundesrepublik Deutschland.
Der damalige Berufschullehrer Reinhart Weihrauch las diesen Bericht und meldete sich als freiwilliger Helfer.
Wenig später konnter der konnte der Elmshorner das erste mal einen Seeadler-Horstbaum bewachen und seitdem ist wohl kein Jahr vergangen, in dem er sich nicht um die Seeadler gekümmert hat. "Seeadlerschutz", so hebt Weihrauch hervor, "ist keine Sache von ein paar Stunden oder eines Tages." Denn rund um die Uhr müssen die Seeadlerhorste, die beispielsweise zu nah an einem Wanderweg liegen, bewacht werden.

Von Anfang März bis Mitte Juli achten die Bewacher streng darauf, dass niemend den Vögeln zu nahe kommt - weder aus Unwissenheit noch aus Unachtsamkeit. "Ein bis zwei Wochen sollte ein Bewacher vor Ort sein", meint der heute 72-jährige Weihrauch. Zwei Bewacher pro Horst ist dabei die Regel, manchmal muss aber auch einer allein aufpassen. "Alles in allem sind etwa 170 Bewacher übers Jahr im Einsatz", so Weihrauch.
"Insgesamt stoßen wir vor Ort auf viel Verständnis", berichtet der Tierschützer. "Doch es gibt leider auch immer mal Leute, die Warnschilder und Absperrungen ignorieren. Dann müssen die Bewacher eingreifen, die Wanderer zurückhalten und auf ihr Fehlverhalten hinweisen. Und in ganz hartnäckigen Fällen? "In solchen Fällen holen wir die Polizei - heute per Handy!" Doch glücklicherweise geschieht so etwas nicht häufig. An den öffentlichen Beobachtungsstationen sind viele Besucher an der Tagesordnung. 4.000 waren es in der letzten Brutsaison allein am Standort in Ratjensdorf.

Elmshorner Nachrichten vom 16. Januar 2010

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